Hyperpersonalisierung vs The Shared Way of Life.

Ich und Wir im Zeitalter der Hyperpersonalisierung im Marketing.

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Hyperpersonalisierung heißt übersetzt im Kern „Ich“.

Ich will gesehen, erkannt, verstanden und besonders behandelt werden. Hyperpersonalisierung durch neue Technologie und Daten schafft klarerweise enorme Chancen und Möglichkeiten in Produktentwicklung, Marketing, Vertrieb und Kundenservice.

„Shared Way of Life“ hingegen erinnert uns ans „Wir“ und daran, dass Unternehmen und Produkte auch Kultur* stiften können. Gemeinsame Rituale und dadurch Verbindung, kollektive Sprache, ein geteiltes Lebensgefühl, Status, Vertrauen, und Identifikation. 

Und die Inspiration, um sich raus aus der eigenen in eine neue Welt entführen zu lassen, wollen wir hier auch nicht vergessen. Wir wollen wachsen.

Je stärker Marken das Individuum bedienen, desto flacher wird oft das Wir-Gefühl, das Menschen eigentlich verbindet. Status entsteht ja auch ganz besonders durch das Zugehörigkeitsgefühl und durch Abgrenzung. Wachstum entsteht durch Veränderung. Wir sind am Ende des Tages alle soziale Wesen. Wir finden Bestätigung und Sicherheit, wenn wir im Einklang miteinander sind.

Das Spannungsfeld zwischen der Sehnsucht nach Individualität und dem Bedürfnis nach Gemeinschaft wird eine ziemliche Herausforderung für das Marketing und die Markenführung im Datensindalleszeitalter.

Wir wollen individuell sein und wir wollen wachsen.

Aber nicht allein.


*Kultur: (ein Sammelbegriff dafür, wie eine Gruppe von Menschen sich verhält und warum)

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